Heide Mantscheff

Heide Mantscheff

Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht

Heide Mantscheff ist in einer Bauunternehmerfamilie aufgewachsen und hat ihre Liebe zum Bauen in einen rechtlichen Rahmen gestellt.

Nach dem Studium in Bochum und Tübingen und der Eheschließung mit dem Sachverständigen Prof. Dipl.-Ing. Mantscheff hat sie die Referendarzeit in Köln verbracht und ist 1975 als Rechtsanwältin zugelassen worden.
Sie hat sich von vornherein neben anderen Rechtsgebieten schwerpunktmäßig der Bausachen angenommen, zunächst nur vor dem Oberlandesgericht Köln, seit 2002 auch vor allen anderen Gerichten.

Sie war zunächst im Büro Leinen & Derichs beschäftigt und hat 1987 ihr eigenes Büro gegründet. 1993 hat sie sich mit den Rechtsanwälten Profes. Jagenburg und Prof. Sieber zu der Sozietät JSM Jagenburg Sieber Mantscheff zusammengeschlossen, bis zu deren Ausscheiden und Tod im Jahre 2003.

Frau Mantscheff berät und führt Prozesse auf dem gesamten Gebiet des Baurechts und anderer Rechtsgebiete und sie ist seit 1994 Mitglied des Sachverständigenausschusses der IHK Köln, noch länger Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Baurecht, Mitglied der ARGE BAURECHT im Deutschen Anwaltverein, des Deutschen Baugerichtstages e. V. und Aufsichtsratsvorsitzende der Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH.

Veröffentlichungen

  • Zu den anrechenbaren Kosten der vorhandenen Bausubstanz,
    in: Festschrift für Mantscheff, 2000, Seite 25 ff.
  • Probleme in der Entbehrlichkeit der Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung bei Verweigerung der Nachbesserung,
    in: BauR 1996, 338 f.
  • Zur Abrechnung des Vorschusses auf die Mängelbeseitigungskosten, zugleich Anmerkung zu BGH, BauR 1984, 406
    in: BauR 1985, 389 ff.
  • Mitherausgeberin Jagenburg/Sieber/Mantscheff: Das private Baurecht im Spiegel der Rechtsprechung,
    3. Auflage 2000
    Inhaltsverzeichnis
 
Andreas Reichelt

Andreas Reichelt

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

Bereits als Referendar für Rechtsanwalt Prof. Dr. Ulrich Werner (Kanzlei Hecker Werner Himmelreich, Köln) in den Jahren 1993 und 1994 beschäftigte sich Andreas Reichelt mit dem Bau- und Architektenrecht. Daran schloss sich seine berufliche Spezialisierung an: 1995 trat Andreas Reichelt als Rechtsanwalt in die auf das Recht „rund um Bau und Immobilie“ fokussierte Sozietät JSM Jagenburg Sieber Mantscheff ein.

Diesem Fachgebiet ist er bis heute treu geblieben. Er ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für privates Bau- und Architektenrecht im Deutschen Anwaltverein und Mitglied des Instituts für Baurecht Freiburg i. Br. Andreas Reichelt hat im dem Werk „Das private Baurecht im Spiegel der Rechtsprechung“ den Teil zur VOB/B bearbeitet.

Mit seinem Sozius Georg Sturmberg veröffentlichte er die 2. Auflage des Buches „Der gestörte Bauablauf und seine Folgen“. Zudem berichtete er über die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum Bauvertragsrecht in der NJW Neue Juristische Wochenschrift (mit Brück). 2004 schloss Andreas Reichelt erfolgreich den Fachlehrgang Versicherungsrecht ab, der zum Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse des Versicherungsrechts dient.

Er ist Mitglied des Ausschusses Versicherungsrecht des Kölner Anwaltvereins.

Veröffentlichungen

  • Berichterstattung über die Rechtsprechung des BGH
    in der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW):
  • Die Entwicklung des privaten Baurechts (BGB und VOB/B) seit 2005
    (mit Wolfgang Brück) in: NJW 2008, 195 ff.
  • Die Entwicklung des privaten Bauvertragsrechts seit 2002: VOB/B
    (mit Wolfgang Brück) in: NJW 2005, 2273 ff.
  • Die Entwicklung des Bauvergabe- und des Bauprozessrechts in den Jahren 2001 bis 2005
    (mit Wolfgang Brück) in: NJW 2005, 2273 ff.
  • Die Entwicklung des privaten Bauvertragsrechts seit 1998: VOB/B
    (mit Prof. Dr. Walter Jagenburg) in: NJW 2000, 2629 ff.
  • Zur Entstehung des Gesamtschuldnerausgleichsanspruchs und zu seiner Verjährung am Beispiel der Architektenhaftung
    (mit Simone Staab) in: BTR 2006, 11 ff.
  • Sturmberg/Reichelt: Der gestörte Bauablauf und seine Folgen. Behinderungen des Bauablaufs erkennen und bewältigen.
    2. Auflage 20072. Auflage 2007
    Titelei, Vorwort, Inhaltsverzeichnis
    Sachregister
  • Bearbeitung der Abschnitte zur VOB/B
    in: Jagenburg/Sieber/Mantscheff: Das private Baurecht im Spiegel der Rechtsprechung, 3. Auflage 2000
 
Georg Sturmberg

Georg Sturmberg

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Vergaberecht

TOP-Empfehlung 2017 im Bau- und Architektenrecht (Quelle: FOCUS-SPEZIAL 2017)

Georg Sturmberg ist seit dem Studium dem Baurecht mit seinen Nebengebieten verhaftet: Bei Rechtsanwalt Prof. Dr. Walter Jagenburg (1937-2003) begann er eine Nebentätigkeit als studentische Hilfskraft, die übergangslos in Referendariat und Anwaltstätigkeit bei Boden Oppenhoff & Schneider, nachmals Oppenhoff & Rädler, dort als Partner, mündete. 2001 setzten beide die Zusammenarbeit in der Sozietät JSM Jagenburg Sieber Mantscheff fort.

Georg Sturmberg ist in diesen Jahrzehnten mit allen Facetten der Vergabe sowie des Planens und Bauens und der Abrechnung vertraut geworden. Zur forensischen Tätigkeit gehören Zivil- und Verwaltungsrechtsstreite und die Vergabenachprüfung sowie die Beratung der Bauherren - private wie quasi-öffentliche und öffentliche - als auch der Auftragnehmer, also Architekten, Ingenieure, Projektentwickler und -steuerer, Generalübernehmer und -unternehmer sowie die klassischen Bauunternehmen.

Hinzu tritt Schiedsrichtertätigkeit (Deutscher Betonverein + Deutsche Gesellschaft für Baurecht; DIS Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit), und seit 2015 die Berufung in den Sachverständigen-Ausschuss der Industrie- und Handelskammer zu Köln.

Berufsrechtlich gehörte Sturmberg von 2005 bis 2010 dem Vorprüfungsausschuss der Rechtsanwaltskammer Köln für die Fachanwaltschaft Bau- und Architektenrecht an. 2015 wurde er in den Vorprüfungsausschuss für die Fachanwaltschaft Vergaberecht berufen.

Veröffentlichungen

  • Die Veräußerung selbst genutzter oder leerstehender Häuser und Eigentumswohnungen - werkvertragliche Gewährleistung ohne Ende?
    in: NJW 1989, 1832
  • „Die“ Vollmacht des Architekten, Gefahren ihrer Überschreitung, Missachtung und Unzulänglichkeit
    in: Deutsches Architektenblatt 1990, 1313
  • Gehört das Schiedsgutachten der Vergangenheit an?
    in: BauR 1992, 693
  • § 648a BGB - über das Ziel hinaus? Entspricht die neue Vergütungssicherung den Anforderungen der Vertragspraxis?
    in: BauR 1994, 57
  • Die „Mindestsatzmaxime“ der HOAI ist erschüttert?
    in: ZfIR 1997, 384
  • Neues Vergaberecht - deutlich verbesserter Bieterschutz - Aufgabe der „haushaltsrechtlichen Lösung“ als Konsequenz der Kritik der EU-Kommission
    in: BauR 1998, 1063
  • Der Beweis im Zivilprozess - selbständiges Beweisverfahren und Beweisaufnahme im Zivilprozess
    Werner Verlag Düsseldorf 1999
  • Neues Vergaberecht - alte Probleme - Bieterschutz unterhalb der „Schwellenwerte“ und bei Veränderungen nach Zuschlagserteilung unzulänglich
    Beitrag in: Festschrift für Prof. Dipl.-Ing. J. Mantscheff, Beck-Verlag, München 2000
  • Der gestörte Bauablauf und seine Folgen (mit Steinbrecher)
    C. Heymanns Verlag, Köln 2001
  • DIN-EN-Normen - Erweiterte Planungsverantwortung und Haftung des Architekten?
    Beitrag in: Festschrift für Walter Jagenburg, Verlag C. H. Beck 2002
  • Die Beweissicherung - Antrag, Verfahren, Kosten im selbstständigen Beweisverfahren
    Carl Heymanns Verlag, Köln 2004
  • Sturmberg/Reichelt: Der gestörte Bauablauf und seine Folgen. Behinderungen des Bauablaufs erkennen und bewältigen
    2. Auflage 2007 Titelei, Vorwort, Inhaltsverzeichnis
    Sachregister
  • 1999 bis 2009 - 10 Jahre Bau-Vergaberecht - Explosion oberhalb, Stagnation unterhalb der Schwellenwerte
    in: BauR 2008, 1954-1963
  • Gefahr für Bauträger: Die Abnahme des Gemeinschaftseigentums durch Sachverständigen ist unwirksam
    in: BauR 2010, 163-167
  • Die Beweissicherung in der anwaltlichen Praxis – Privatgutachten – Gerichtliche Beweissicherung – Schiedsgutachten, IBR Immobilien- und Baurecht
    id-Verlag Mannheim, erschienen April 2016
  • 2016 – Das Jahr des Vergaberechts – Der Gesetzgeber bringt umwälzende Änderungen und Neuerungen auf den Weg – zu Lasten des Wettbewerbs?,
    vorgesehen für: BauR Heft 5 2016